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Lehrgangskonzept für Notfalltraining in Kindertagesstätten - 18.09.2026
Medizinische Erstversorgung: Erste-Hilfe am KleinkindSicherheit im Alltag:Medizinische Notfälle erfordern schnelle, gezielte Handgriffe.Fokus: Atemwegsverlegungen (Verschlucken), thermische Verletzungen (Verbrühungen) und Kopfverletzungen nach Sturz.Kernmaßnahme: Regelmäßige Rollenspiele mit Säuglings- und Kleinkind-Puppen für Herzdruckmassage und Heimlich-Handgriff.Standard: Implementierung standardisierter Rettungsketten und klar verfeinerter Übergabeprotokolle für den Rettungsdienst.
Geordnete Evakuierung: Wenn Sekunden zählen
Rettungskonzepte:
Ob Brand, Amok oder Gasaustritt – die Räumung der Einrichtung erfordert klare Strukturen.
Evakuierungsketten: Bildung von Pärchen („Buddy-System“), bei dem ältere Kinder jüngere unterstützen.
Ausrüstung: „Notfall-Rucksack“ griffbereit an jedem Gruppenraum-Ausgang (Inhalt: Gruppenbuch, Erste-Hilfe-Set, Warnweste, Rettungsdecken).
Sammelstellen: Feste, geschützte Treffpunkte außerhalb des Geländes zur zügigen Vollzähligkeitsprüfung.
Deeskalation: Störer & unbefugte Personen
Prävention & Schutz:
Aggressiven Erwachsenen oder unbefugten Personen bestimmt begegnen.
Tür-Management: Konsequentes Schließen der Zugänge; Zutritt nur nach visueller Prüfung.
Kommunikation: Klare, deeskalierende Sprache, Distanz halten (mind. 1,5–2 Meter) und offene Handflächen zeigen.
Internes Alarmsystem: Nutzung geschützter Codewörter („Frau Korb ist in Raum 3“) zur unauffälligen Benachrichtigung von Kolleginnen.
Grundregeln der Selbstverteidigung für Pädagogen
Eigenschutz geht vor:
Physische Deeskalation und Fluchtmöglicheiten bei direkter Bedrohung.
Prinzip: Eigenschutz ist Voraussetzung für den Schutz der Kinder.
Techniken: Einfache Befreiungsgriffe aus Handgelenk- oder Kleidungsfassungen ohne komplexe Kampfsport-Vorkenntnisse.
Verbarrikadierung: Schnelle Sicherung von Gruppenräumen durch Möbelstücke, wenn eine Flucht nach außen versperrt ist.

